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Die Zeit der eingeschränkten Kreativität ist vorbei

5 Min. Lesedauer Veröffentlicht
Lehrer und Besucher treffen sich am Stand von Canva Education und Affinity auf der BETT, um sich kreative Tools fürs Lernen anzuschauen.

Jedes Jahr im Januar trifft sich die globale Bildungs-Community auf der BETT (weltweit führende Messe für Bildungstechnologie) in London. Dort tauscht sie sich darüber aus, was funktioniert (und was nicht) und was Lernende brauchen, um erfolgreich zu sein. Dieses Jahr ging es weniger darum, etwas Neues zu entdecken, sondern eher darum, das anzuerkennen, was schon seit einiger Zeit klar war. Das gängige Modell für Kreativsoftware hat Knappheit und Zugangsbeschränkungen zur Normalität gemacht – und die Lernenden zahlen den Preis dafür.

Für Affinity ist die Aufgabe klar. Wir zeigen das Problem auf und bieten zugleich einen neuen Ansatz: Professionelle, fortschrittliche Tools, die einfach zu bedienen, einheitlich und zuverlässig sind. Kostenlos für Schulen und überall einsetzbar, wo gelernt wird.

Ob in Ministerien, Schulsystemen oder Klassenzimmern – immer wieder hören wir die gleichen Erwartungen: Der Zugang darf nicht selektiv sein. Lernen kann nicht einfach am Schultor aufhören. Vertrauen kann nicht an Bedingungen geknüpft sein. Diese Prioritäten sind nicht erst auf der BETT entstanden. Dort hat sich vielmehr gezeigt, wie fest verwurzelt sie bereits sind.

Das Systemproblem

Was uns die Pädagogen geschildert haben, waren keine einzelnen Frustrationen, sondern Anzeichen für ein tieferes, systemisches Problem. Kosten, Komplexität sowie der Mangel an Vertrauen und Gerechtigkeit sind alles Symptome derselben zugrunde liegenden Ausrichtung. Seit Jahren dreht sich die kreative Bildung mehr um institutionelle Beschaffung und kommerzielle Anreize als um die Ergebnisse der Lernenden.

  • Kosten beschränkter Zugang: Umsatzoptimierte Lizenzen legen fest, wer kreativ werden darf. Wenn der Zugang eingeschränkt ist, wird Kreativität zwangsläufig selektiv.
  • Komplexität langsameres Lernen: Tools, die eher Checklisten als pädagogischen Ansprüchen gerecht werden sollen, sorgen für Reibungsverluste und schwächen das Selbstvertrauen.
  • Vertrauen unvorhersehbare Kontinuität: Preisänderungen in der Mitte des Zyklus und undurchsichtige Ansprüche machen es für Pädagogen schwierig, langfristig zu planen.
  • Gleichheit doppelte Benachteiligung: Wenn man zu Hause nicht weiterüben kann, werden die Lücken bei den Fähigkeiten, dem Selbstvertrauen und dem Ehrgeiz automatisch größer.

Was uns das zeigt: Das heutige Modell belohnt Knappheit und Kontrolle. Es hat vor allem die Interessen der Anbieter im Auge und weniger den Fortschritt der Lernenden. Diese Anreizstruktur ist nicht zufällig entstanden, aber es gibt eine Lösung!

Wenn das Lernen mit dem Schulgong aufhört, ist Ungleichheit vorprogrammiert

Immer wieder waren die Lehrer überrascht, dass die Lernenden Affinity zu Hause kostenlos weiter nutzen können. Reaktionen wie „Das klingt zu schön, um wahr zu sein“ und „Wo ist der Haken?“ waren zu hören. Der Grund? Nicht weil das Angebot an sich ungewöhnlich ist, sondern weil Einschränkungen schon so lange zur Normalität geworden sind. Wir meinen aber, dass der Zugang zu Hause kein Bonus oder eine zusätzliche Funktion sein darf. Er ist vielmehr die Grundlage für echtes Lernen und orientiert sich an dem, wie Menschen in der Realität lernen. Fähigkeiten entwickelt man durch Übung, Wiederholung und Ausprobieren, und das passt selten in einen Schulstundenplan.

Wenn die Kontinuität gesichert ist, müssen die Lernenden sich keine Gedanken um Zugangsbeschränkungen machen, sondern können sicher sein, dass Platz für sie ist. Mit Canva und Affinity ist die Kontinuität zwischen Schule und Zuhause keine Ausnahme. Sie ist vielmehr das Normale.

Für wen das aktuelle Modell gut ist

Wir müssen keine Konkurrenten nennen, um die Anreize klarzumachen. Gatekeeping sorgt für vorhersehbare Unternehmensumsätze und schützt Upselling-Möglichkeiten. Komplexe Produktstrukturen halten die Schulungs- und Zertifizierungswirtschaft am Laufen. Wegen der Sitzplatzbegrenzungen und Geräteeinschränkungen fühlt sich eine Erweiterung eher unvermeidlich als optional an. In dieser Welt werden Lernende eher zu bequem abzukassierenden Nutzern als zu Kunden mit Bedeutung, und das Bildungssystem muss mit den Folgen klarkommen.

Solange es Anreize für Knappheit gibt, wird das System sie wieder schaffen. Wenn man die Ergebnisse ändern will, muss man das Modell ändern.

Warum Affinity ganz anders ist

Affinity ist nicht nur eine Lösung für Klassenzimmer und Hörsäle. Es ist eine Brücke vom Lernen zur echten kreativen Arbeit – ohne künstlich gezogene Grenzen.

  • Ohne Stress lernen: Mit Affinity fangen Lernende einfach an und können dann nach und nach tiefer einsteigen. Die gleichen Vektor-, Pixel- und Layout-Workflows lassen sich mit etwas Geschick erweitern – ohne nervigen Werkzeugwechsel.
  • Zusammenhängende, professionelle Arbeitsabläufe: ein einziger Bereich für Illustration, Fotografie, Layout sowie Design und Technologie – vom Laserschneiden bis zum Verpackungsdesign –, damit der Unterricht die reale Arbeit widerspiegelt.
  • Von Anfang an pädagogisch durchdacht: Einfach zu bedienende Oberflächen, Lernen-in-der-App und anpassbare Studio-Arbeitsbereiche sorgen dafür, dass die Komplexität sich langsam steigert und nicht alles auf einmal kommt.
  • Kontinuität inklusive: kostenlos für Schulen und auch zu Hause verfügbar, damit das Lernen weitergeht, wenn die Motivation am größten ist – nach dem Unterricht, bei persönlichen Projekten.
  • Vertrauenswürdig für Führungskräfte: Klare Berechtigungen, vorhersehbarer Zugriff und unkomplizierte Einführung reduzieren Reibungsverluste bei der Beschaffung und Planungsrisiken.

Es geht nicht darum, Bildung in professionelle Tools zu zwängen, sondern um professionelle Tools, die berücksichtigen, wie Menschen tatsächlich lernen.

Was ändert sich, wenn wir das Modell vom Kopf auf die Füße stellen?

  • Zugang ist nicht mehr nur eine Frage des Budgets, sondern wird zu einer Grundvoraussetzung.
  • Kontinuität macht aus einzelnen Unterrichtsstunden ein regelmäßiges Training und lässt Portfolios entstehen.
  • Das Vertrauen wächst, weil die Komplexität zum richtigen Zeitpunkt ansteigt und nicht auf einmal.
  • Die Chancengleichheit wird besser, weil das Lernen zu Hause kein Extra ist – es steht jedem offen.
  • Die Relevanz kommt zurück, wenn die Abläufe im Unterricht mit kreativer Tätigkeit in der Arbeitswelt übereinstimmen.

Schluss mit der Mangellage

Kreative Bildung braucht keine weiteren Behelfe, sondern einen echten Neustart. Die Anreizstruktur, die den Zugang eingeschränkt und die Kontrolle normalisiert, hat zu der jetzigen Situation geführt. Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, braucht es einen neuen Ansatz. Führungskräfte stehen vor einer klaren Entscheidung: Entweder sie halten an der Knappheit fest und nennen das „Branchenstandard“, oder sie machen die Ergebnisse der Lernenden zum Ziel und legen Kontinuität, Fortschritt und Vertrauen als Grundlage fest. Wir setzen uns für Letzteres ein – und dafür, dass das System sich daran hält.

Über die Autoren

Katy McCabe ist Managerin für das Education-Programm und ehemalige Lehrerin mit sechs Jahren Unterrichtserfahrung und einem Hintergrund in kreativen Technologieprodukten. Sie unterstützt Lehrende dabei, Affinity in ihren Unterricht zu integrieren. Abseits ihrer Arbeit im Bildungsbereich ist Katy ausgebildete Tätowiererin und arbeitet in ihrem eigenen Tätowierstudio.

Managerin für das Education-Programm

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