Porträt des Illustrators Christi du Toit, der eine schwarze Mütze und Jacke trägt und nachdenklich nach unten blickt.

Christi du Toit

Illustrator

Grafikdesigner

Südafrika

Pro-Panel

Christi du Toit ist freiberuflicher Werbeillustrator und Grafikdesigner. Er lebt in Kapstadt. Schon früh inspiriert von Skateboard-Grafiken, Konzertplakaten, Band-Merchandise und Comics, ist sein Stil tief in der alternativen Kultur und dem visuellen Geschichtenerzählen verwurzelt. Er arbeitet vorwiegend als Digitalillustrator, nutzt aber auch Mischtechniken. Dabei bindet er traditionelle Werkzeuge und Texturen in seinen Schaffensprozess ein, um professionellen Kundenprojekten Tiefe, Charakter und eine unverwechselbare Note zu verleihen.

Websites
Instagram
„Affinity ist mein täglicher Begleiter und das einzige digitale Tool, das ich brauche, um ein Projekt vom Konzept bis zur endgültigen Umsetzung zu begleiten. Als Early Adopter hat es meine übliche Kreativsoftware schnell abgelöst. Seitdem hat sich Affinity immer weiterentwickelt und ist zu etwas ganz Besonderem, Vielfältigem und Einflussreichem geworden.“

Fragen & Antworten

  • In der High School habe ich in einer Band gespielt. Wir waren jung und hatten so gut wie kein Geld, aber was wir hatten, war jede Menge Leidenschaft und den Willen zum Erfolg. Das führte dazu, dass ich vieles selbst machen musste, was bedeutete, dass ich mir alles im Laufe der Zeit aneignen musste.

    Wir brauchten Plakate, Albumcover und T-Shirt-Entwürfe. Das war mein erster richtiger Einstieg in die Welt der Illustration und des Designs – etwas, das später die Grundlage meiner Karriere bilden sollte. Nachdem ich meinen ersten, absolut furchtbaren Entwurf erstellt hatte, wusste ich, dass ich meine ganze Energie darauf verwenden wollte, besser zu werden.

  • Ich versuche, mich bei jedem neuen Projekt selbst zu übertreffen. Viel zu lange habe ich mich mit meinen Vorbildern verglichen, was mich nur gestresst hat. Jetzt konzentriere ich mich stattdessen darauf, mich mit meinem früheren Ich zu vergleichen. Wenn ich mich im Vergleich zu meiner Arbeit vom letzten Jahr auch nur um ein Prozent verbessert habe, dann weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. In letzter Zeit habe ich mich darauf konzentriert, meine Arbeit intuitiver zu gestalten und nicht jede kreative Entscheidung immer wieder zu hinterfragen.

  • Ich liebe es, mich ganz in den letzten Schritten der Umsetzung zu verlieren, da das sehr beruhigend und meditativ sein kann. Trotzdem wäre es gelogen, wenn ich behaupten würde, dass mir die ersten Planungsphasen nicht am besten gefallen. Mich fasziniert der explorative Charakter der Entwicklung von Ideen und Ansätzen und die Ungezwungenheit, mit der man sie einfach nur mit einem Bleistift auf Papier skizzieren kann. Kompositionen zu entwerfen, aus einfachen Formen komplexe Szenen zu gestalten, Charaktere zu entwickeln und mithilfe visueller Hinweise eine Geschichte zu erzählen – das ist der Teil des Prozesses, der mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

  • Es gibt viele Dinge, aber vor allem die Zusammenführung von Pixel-(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet), Vektor-(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) und Layout(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet)-Arbeiten in einer einzigen App. Das ist wirklich ein kluger Schachzug. Früher habe ich bei fast jedem Projekt zwischen verschiedenen Apps hin- und hergewechselt, was ziemlich mühsam war und oft meinen Arbeitsfluss und meinen Schwung unterbrochen hat. Die Möglichkeit, Zeichnen, Malen, Vektorgrafiken, Typografie, Layout, Bearbeitung und Dateikonfiguration alles an einem Ort zu erledigen, hat meinen Arbeitsablauf völlig verändert.

  • Bei der neuesten Version von Affinity hebe ich immer besonders die Anpassungsmöglichkeiten(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) hervor. Man kann einen digitalen Arbeitsbereich einrichten, der genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das sollte man sich nicht entgehen lassen! Wenn man Pixel-(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet), Vektor-(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) und Layout(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet)-Funktionen in einem Programm vereint, bedeutet das natürlich, dass man viele Werkzeuge an einem Ort hat, von denen viele nicht Teil deines persönlichen Arbeitsablaufs sein werden. Das Wichtigste ist, dass man die für einen wichtigsten Dinge identifiziert und sie auf dem Bildschirm griffbereit hat. Man kann sich das wie beim Kochen vorstellen. Man bewahrt die Utensilien, die man am häufigsten benutzt, griffbereit auf und packt alles andere weg, bis man es braucht.

Eine professionelle digitale Illustration von Christi du Toit, erstellt in Affinity; sie zeigt einen riesigen mechanischen Roboter im rauen Comic-Stil.