Porträt des Schriftkünstlers Ian Barnard, der mit verschränkten Armen in einem Atelier lächelt.

Ian Barnard

Lettering Artist

Educator

Vereinigtes Königreich

Pro-Panel

Ian Barnard ist ein Lettering-Künstler und Designer, dessen Arbeit die Lücke zwischen traditioneller Handarbeit mit Stift und Papier und digitalem Design schließt. Ausgehend von handgezeichneten Schriftzügen konzentriert sich seine Arbeit darauf, den Charakter, die Textur und die Seele analoger Striche mit digitalen Werkzeugen einzufangen, wobei er ausdrucksstarkes, haptisches Skizzieren mit der befriedigenden Präzision des Vektordesigns verbindet. Neben seiner eigenen kreativen Arbeit entwickelt er maßgeschneiderte Pinsel und Ressourcen, die anderen Künstlern helfen, Selbstvertrauen und einen guten Arbeitsfluss beim digitalen Lettering zu entwickeln.

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„Affinity hat für mich völlig neue Möglichkeiten eröffnet, indem es die Grenzen zwischen verschiedenen kreativen Aufgaben aufgehoben hat. Ich finde es toll, dass ich von einer groben, organischen Skizze zu einer präzisen Vektorgrafik übergehen kann, ohne jemals die App wechseln zu müssen.“

Fragen & Antworten

  • Es begann, als ich anfing, meine Prozessvideos online zu teilen. Mir wurde klar, dass die Leute nicht nur am fertigen Logo oder Zitat interessiert waren; sie fanden es toll, zu sehen, was „hinter“ den Buchstaben steckt, also wie sie entstehen. Als ich sah, wie die Community auf die Art und Weise reagierte, wie ich meine Pfade erstellt und meine Pinsel eingesetzt habe, hat es bei mir wirklich „Klick“ gemacht. Ich wusste, dass ich als der Typ bekannt sein wollte, der Lettering für alle zugänglich und unterhaltsam macht und dabei erstklassige Ergebnisse mit einem transparenten, lehrreichen Ansatz verbindet.

  • Ich stöbere gerne in Geschäften nach interessanten Bucheinbänden, Verpackungen oder alten Schildern. Ich fotografiere ständig alles, was mir ins Auge fällt, und überlege mir dann, wie ich diese Details in meine eigene Arbeit einfließen lassen kann. Außerdem ist Pinterest für mich eine riesige Inspirationsquelle. Ich versuche gerne, coole Schrifteffekte, die ich bei anderen Künstlern sehe, nachzumachen. Ich zerlege die Effekte dann, um herauszufinden, wie der Look entstanden ist. Das ist eine tolle Möglichkeit, neue Techniken zu lernen, die ich dann anderen zeigen und mit ihnen teilen kann.

  • Ich liebe es total, wenn meine ersten Skizzen fertig sind und ich mit der Vektorversion loslege. Es ist sehr befriedigend zu sehen, wie eine lose, mit Bleistift skizzierte Idee plötzlich zu einem klaren Kunstwerk wird. Es fühlt sich an wie die Feinschliffphase, in der alles langsam professionell aussieht. Dieser Übergang von einem chaotischen Konzept zu einem klaren, skalierbaren Design ist definitiv das Highlight meines Tages und der Teil des Prozesses, der mir am meisten Freude bereitet.

  • Das Besondere daran ist, dass alles in einem einzigen Arbeitsbereich integriert ist. Die Möglichkeit, mit Vektoren(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) zu arbeiten und gleichzeitig Rastertexturen hinzuzufügen, ohne die App verlassen zu müssen, ist genau das, was ich brauche. Die Tools machen den Eindruck, als wären sie von Leuten entwickelt worden, die wirklich selbst Designs erstellen. Alles ist intuitiv und funktioniert so, wie man es erwartet. Das bedeutet, dass ich mich auf die Kunst konzentrieren kann, anstatt mit der Software zu kämpfen.

  • Ich rate den Leuten immer, mal doppelt auf einen Pfadknoten zu tippen. Das ist der schnellste Weg, um zwischen einer glatten und einer spitzen Kurve zu wechseln. Wenn du eine ganze Reihe von Buchstaben zeichnest, summieren sich diese gesparten Sekunden wirklich. Dadurch fühlt sich der gesamte Bearbeitungsprozess flüssiger und reaktionsschneller an. Das ist mein liebster kleiner „Wusstest du schon?“-Tipp für alle, die gerade erst mit dem Zeichenstift-Werkzeug anfangen.

Eine Schriftillustration von Ian Barnard mit dem Schriftzug „Stay Wild“ in strukturierten, überlagerten Formen und erdigen Farben.