Porträt der Illustratorin Mary Maka, die einen Bleistift in der Hand hält und in die Kamera blickt, während sie an einem Schreibtisch sitzt.

Mary Maka

Illustrator

Animator

Serbien

Die Illustratorin und Animationsregisseurin Mary Maka lässt sich von Mythologie und einer tiefen Verbundenheit zur Natur inspirieren. Sie hat schon als Kind leidenschaftlich gern gezeichnet. Deshalb war ihr früh klar, dass sie einen kreativen Weg einschlagen möchte. Später machte sie ihren Master-Abschluss in Grafikdesign und absolvierte eine zusätzliche Ausbildung in Animationsregie. Mary arbeitet seit über 15 Jahren in den Bereichen Design, Illustration und Animation. Dabei entwickelt sie ihre visuelle Sprache ständig weiter. Vor Kurzem hat sie sich für einen nomadischen Lifestyle entschieden. Seitdem reist sie und schöpft neue Inspiration aus wechselnden Umgebungen, der Natur und der reinen Beobachtung.

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„Affinity unterstützt meinen Kreativprozess von der ersten Skizze bis zur finalen Komposition. Beim Erschaffen verspielter Welten verlasse ich mich auf Werkzeuge, die Vektor- und Rasterelemente nahtlos kombinieren. Affinity gibt mir genau diese Flexibilität. So kann ich frei mit Formen, Farben und Texturen experimentieren, während ich meine Skizzen in fertig ausgearbeitete Werke verwandle.“

Fragen & Antworten

  • Das habe ich zum ersten Mal bei einer Zusammenarbeit mit einem Modedesigner gespürt. Wir wollten eigentlich eine Bekleidungslinie herausbringen. Als das Projekt dann scheiterte, habe ich stattdessen ein Kostüm für mich selbst entworfen. Während der Arbeit daran habe ich eine Reihe seltsamer Kreaturen entwickelt. Sie tauchten auf dem Innenfutter und in den Stickereien auf. Das wirkte völlig unerwartet, fast so, als wären sie ganz von allein entstanden. Dieser Moment hat mich nachhaltig geprägt.

    Davon inspiriert habe ich die Charaktere weiterentwickelt. Daraus entstand dann die Serie The Endless Forest. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich meine visuelle Sprache gefunden hatte. Ich hatte eine Welt entdeckt, die ich unbedingt weiter ausbauen wollte.

  • Ich bewege mich gerne zwischen den verschiedenen Phasen des Kreativprozesses. Besonders mag ich es, Ideen zu entwickeln, zu skizzieren und mir das fertige Werk vorzustellen. Dieser Teil inspiriert mich ungemein. Gleichzeitig kann ich nicht ständig in diesem Modus bleiben. Deshalb schätze ich auch die späteren Phasen, wenn die Grundformen stehen und ich anfange, Textur und Volumen hinzuzufügen. Dieser Part macht ebenfalls großen Spaß, da ich beim Arbeiten Musik hören, lesen oder etwas anschauen kann. Es wird zu einer viel entspannteren Erfahrung.

  • Ich folge keinen strengen kreativen Regeln, aber ich halte mich an eine lockere Tagesstruktur. Das hilft meinem Workflow enorm. Die Vormittage sind meistens für Ideen und Skizzen reserviert, weil mein Kopf da einfach am frischesten ist. Die Nachmittage eignen sich dagegen besser für technische Aufgaben wie das Verfeinern von Details oder das Ausarbeiten von Texturen.

    Dieser Rhythmus ist nicht in Stein gemeißelt und verschiebt sich je nach Projekt. Über die Jahre ist er aber ziemlich konstant geblieben. Gleichzeitig lasse ich gerne Raum für Spontaneität. Ein- oder zweimal die Woche werfe ich den Zeitplan über den Haufen. Dann arbeite ich ganz intuitiv und folge einfach meiner Energie und Neugier.

  • Mein Umstieg verlief ziemlich fließend. Es fing 2020 an. Damals habe ich nach einer Software gesucht, die Vektorgrafiken sauber in EPS-Dateien importieren kann. Das Ganze musste ohne unerwünschte Artefakte oder Verzerrungen funktionieren.

    Je mehr ich damit arbeitete, desto besser kam ich mit den Vektor-Workflows zurecht. Die Werkzeuge haben mir einfach richtig Spaß gemacht. Der Wendepunkt kam, als ich merkte, dass ich Vektor- und Rastergrafiken nahtlos kombinieren konnte,(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) und das in einem einzigen Programm. Diese Flexibilität bedeutete für meinen Prozess den riesigen Unterschied. Von da an wurde Affinity zu meinem Haupt-Tool.

  • Ich teile oft einen ganz einfachen Ansatz: das zerstörungsfreie(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) Arbeiten mit Ebenen und Masken. Statt Elemente wegzuradieren, nutze ich Masken für feine Formen und Texturen. Das gibt mir viel mehr Flexibilität, um später Dinge anzupassen, ohne dabei Details zu verlieren.

    Außerdem gruppiere ich Elemente gerne schon sehr früh, besonders bei komplexeren Kompositionen. So kann ich Teile der Illustration viel intuitiver verschieben und bearbeiten. Das klingt vielleicht simpel, aber es beschleunigt den Workflow ungemein. Zudem fühlt sich der ganze Prozess dadurch flexibel und leicht an.

Farbenfrohe Illustration einer stilisierten Savannenlandschaft voller Tiere, darunter eine Giraffe, ein Elefant, ein Löwe und Vögel, eingebettet zwischen vielschichtigen Bäumen und Pflanzen unter einer leuchtenden Sonne.