
Tracey Capone
Illustrator
Fotografin
Educator
Vereinigte Staaten
Pro-Panel
Digitale Illustratorin, Designerin, Fotografin und Dozentin – Tracey Capone lebt in Chicago. Als technische Problemlöserin und neugierige Kreative arbeitet sie am liebsten mit Tools, die beide Seiten ihres Gehirns ansprechen. Tracey reizt die Grenzen kreativer Software gerne aus, findet unerwartete und unkonventionelle Wege, sie zu nutzen, und sorgt so dafür, dass sich ihre Arbeit ständig weiterentwickelt.In den letzten Jahren liegt ihr Fokus darauf, zu unterrichten und ihre kreative Arbeit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Über ihren YouTube-Kanal, ihre Skillshare-Kurse und ihre kreative Community „The Creator Collage“ hilft Tracey Studierenden und Followern, neue Wege des Gestaltens, Lernens und Experimentierens mit digitalen Tools zu entdecken.
Kreative Arbeit
Fotografie
Naturfotografie
Fragen & Antworten
Ehrlich gesagt möchte ich als Künstlerin lieber für das bekannt sein, was ich bin, nicht für einen bestimmten Stil. Ich bin ständig neugierig, erforsche immer Neues, gehe an die Grenzen meines Wissens und sehe mich nie als „Meisterin“ einer bestimmten Technik oder Herangehensweise. Diese Einstellung sorgt dafür, dass ich nie stillstehe.
Weil ich mich nicht auf einen einzigen Stil festlege, teile ich mein Wissen gerne. Ich möchte, dass sich meine kreative Arbeit mit mir weiterentwickelt, und was ich dabei lerne, teile ich leidenschaftlich gerne mit anderen.
Dieser Moment, wenn du etwas völlig Verrücktes ausprobierst, fest davon überzeugt, dass es nicht klappt, und es dann doch klappt. Oder wenn etwas fast funktioniert und du denkst: „Okay, was, wenn ich das mal probiere?“ Und plötzlich macht es Klick. Das sind die Momente, in denen ich immer noch kurz aufschreie oder einen kleinen Freudentanz auf meinem Stuhl mache.
Dieses Gefühl fasst alles zusammen, was ich bis dahin gelernt habe: zu verstehen, wie alles zusammenpasst, dem Prozess zu vertrauen und der Neugier zu folgen, die mich immer weiter antreibt. Das ist es, was mich antreibt: immer weiter lernen, experimentieren und gestalten.
1. In dem Moment, in dem du glaubst, etwas gemeistert zu haben, hörst du auf, dich als Künstler weiterzuentwickeln.
2. Bleib neugierig. Probier Dinge aus. Vielleicht entdeckst du ganz neue Wege des Gestaltens. Das gilt auch für Digitalkünstler, die die Limits ihrer Apps ausreizen.
3. Sei nachsichtig mit dir selbst, egal ob du noch am Anfang stehst oder einfach einen schlechten Tag hast. „Hässliche Kunst“ und Fehler sind oft die besten Lehrmeister.
4. Analoge Skizzen helfen dir, als Künstler zu wachsen, und eingescannt verleihen sie digitalen Arbeiten eine unglaubliche Textur.
5. Du brauchst keinen Abschluss, um dich Künstler zu nennen. Wenn du Kunst schaffst, bist du ein Künstler.
Die App selbst. Affinity ist nicht mit Schnickschnack überladen. Du verlierst nie die Werkzeuge, die du wirklich brauchst. Funktionen werden nicht aufgenommen, weil sie trendy sind, sondern weil sie wirklich etwas bringen – wie individuelle Studios.(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) Die Möglichkeit, für jedes Projekt meinen eigenen Arbeitsbereich zu erstellen, genau so wie ich ihn brauche, das verändert alles.
Ich arbeite sehr gerne mit Texturen, aber digital ist das manchmal gar nicht so einfach. Mein meistgeteilter Trick ist, wie man helleren Farben eine dezente Textur verleiht (wie bei Papier). Affinity macht das einfacher, indem es das Beste aus Vektor- und Pixel-Workflows in einer App vereint und dir mehr Flexibilität gibt, wenn du Tiefe in deine Arbeit bringst.