
Felix Hernandez
Fotografin
Digitalkünstler
Mexiko
Pro-Panel
Felix Hernandez ist Fotograf, Miniaturkünstler und Kreativdirektor. In seinem Atelier „Hernandez Dreamphography“ erschafft er detailreiche Miniaturwelten, die die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lassen. Er hat mit Marken aus den Bereichen Unterhaltung, Automobil, Mode und Technologie zusammengearbeitet. Er setzt Konzepte in sorgfältig aufgebaute Szenen um, die so fotografiert werden, als wären sie in Originalgröße. Seine Arbeit basiert auf einem praxisorientierten, handwerklich geprägten Prozess. Sie verbindet handgefertigte Modelle, praktische Effekte, Fotografie und digitale Nachbearbeitung, um visuelle Erzählungen zu schaffen. Diese Erzählungen wirken filmisch, sind glaubwürdig und berühren emotional.
Kreative Arbeit
Fotografie
Miniaturfotografie
Digitale Kunst
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Kunstfotografie/Fine Art Photography
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Fragen & Antworten
Ich komme aus der Werbefotografie und habe in verschiedenen Genres gearbeitet. Nebenbei habe ich immer auch eigene Projekte realisiert. Bei einem dieser persönlichen Experimente habe ich angefangen, mit einem Modellauto zu spielen, und eine einfache Miniaturszene gebaut, um eine Geschichte zu erzählen. Als ich das Foto gemacht habe, hat es einfach „Klick“ gemacht. Das Ergebnis hat mir super gefallen. Besonders toll fand ich, dass ich auf ganz eigene Faust ganze Welten auf kleinem Raum erschaffen konnte. Das war mein Aha-Erlebnis! Es fühlte sich an, als wäre ich wieder ein Kind und würde mit Spielzeug spielen – nur dass ich jetzt eine Kamera in der Hand hielt.
Es mag verrückt klingen, aber in der Postproduktion stelle ich den Schieber oft auf 73 oder 74 Prozent ein – die Jahre, in denen meine Frau und ich geboren wurden. Und wenn ein Schieber bei 13 Prozent landet, ändere ich das immer auf 12 oder 14. Niemals 13.
Im Ernst: Ich halte mich nicht an die Drittelregel. Ich stelle meine Figuren meist in den Mittelpunkt und lasse die Geschichte die Bildkomposition bestimmen. Und die wichtigste Regel von allen? Eine Tasse Kaffee, bevor ich ein Projekt angehe … Wein, wenn es schon spät ist.
Ich liebe den Moment, in dem alles zusammenkommt, aber ich genieße auch den ganzen Weg dorthin. Ich schätze besonders die Zeit, in der ich mit meinen Händen kreativ bin, also beim Bauen, Basteln und Experimentieren mit Materialien. Dann, in der Nachbearbeitung, führe ich alle Teile in Affinity zusammen und alles fügt sich zum Gesamtbild. Wenn dann alles im Einklang ist und Sinn ergibt, erwacht das Bild richtig zum Leben. Genau diese Balance zwischen handwerklichem Geschick und digitaler Raffinesse ist für mich das Besondere daran.
Das Werkzeug „Fokuskombination“ ist ein heimlicher Held in meinem Arbeitsablauf. Fokus-Stacking ist bei der Arbeit mit Miniaturszenen, bei denen die Schärfentiefe extrem begrenzt ist, unverzichtbar. Mit der Fokuskombination von Affinity kann ich mehrere Bilder effizient zusammenfügen und erhalte so natürliche, scharfe Ergebnisse. Ich habe andere Programme ausprobiert; manche sind ausschließlich auf Fokus-Stacking spezialisiert und können ziemlich teuer sein, während andere einfach nicht die gleiche Qualität bieten. Dass ein so leistungsstarkes Fokuskombinations-Tool direkt in Affinity integriert ist, macht einen riesigen Unterschied in meinem Arbeitsablauf.
Was Affinity wirklich gut macht, ist, dass es mir alles, was ich brauche, an einem Ort bietet – ohne unnötige Komplikationen. Es ist leistungsstark, schnell und unglaublich vielseitig. Außerdem schätze ich es sehr, dass das Affinity-Team auf seine Nutzer hört. Man merkt, dass die Software speziell für echte Kreative entwickelt wurde und sich anhand von Feedback und realen Arbeitsabläufen weiterentwickelt. Diese Kombination aus Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Reaktionsschnelligkeit ist es, was Affinity für mich so besonders macht.
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Von Michael Leski • 9 Min. Lesezeit