Porträt der Makrofotografin Marit van Ekelenburg, die im Freien eine Kamera in der Hand hält und neben ihrem Hund sitzt.

Marit van Ekelenburg

Fotografin

Niederlande

Pro-Panel

Marit van Ekelenburg, auf Instagram auch als „Makro by Marit“ bekannt, ist eine niederländische Makrofotografin, die intime Porträts von Insekten schafft, die deren verborgene Schönheit offenbaren. Sie arbeitet in der Stille der frühen Morgenstunden, wobei Geduld und Präzision im Mittelpunkt ihres Schaffens stehen. Mit diffusem Blitzlicht, Fokus-Stacking und leuchtenden Naturhintergründen fängt sie kleine Lebewesen in beeindruckenden Details ein. Durch die Fotografie verwandelte Marit ihr anfängliches Gefühl von Angst und Entfremdung in Faszination und entwickelte eine tiefe Wertschätzung für Insekten und ihre Komplexität. Ihre Arbeiten laden die Betrachter dazu ein, einen Gang herunterzuschalten, genauer hinzuschauen und die Schönheit oft übersehener Lebewesen neu zu entdecken. Das hat ihr auf Instagram mehr als 700.000 Follower eingebracht.

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„In Affinity werden meine Makrofotos erst richtig lebendig. Damit kann ich selbst kleinste Details mühelos und intuitiv hervorheben, was mir die Freiheit gibt, mich auf das zu konzentrieren, was mir am wichtigsten ist: die Freude am Entdecken in der Makrofotografie.“

Fragen & Antworten

  • Es ist schwer, einen genauen Zeitpunkt zu nennen; es war eher ein allmählicher Wandel. Durch das Makroobjektiv habe ich ein Gefühl des Staunens und der Faszination entdeckt, das ich mit anderen teilen wollte. Die Fotografie hat meine Sicht auf Insekten verändert; als ich ihnen näherkam, löste sich meine anfängliche Angst und Distanz auf und machte Platz für Faszination und unbestreitbare Schönheit. Sie gehören genauso zu dieser Welt wie ich, und genau das möchte ich den Menschen mit meinen Werken vermitteln. Es geht darum, die Distanziertheit zu überwinden und Empathie für die Lebewesen zu entwickeln, mit denen wir unseren Planeten teilen.

  • Draußen in der Natur zu sein und ganz früh am Morgen nach Insekten zu suchen, ist das, was mir an diesem Prozess am besten gefällt. Die Stille und Ruhe dieser Momente lassen sich kaum in Worte fassen. Die Geräusche, die normalerweise die Umgebung erfüllen, zum Beispiel Laubbläser, Autos in der Ferne und Leute, die sich auf dem Fahrrad unterhalten, sind dann nicht zu hören. Man hört nur das Rascheln der Blätter, den Gesang einiger Frühaufsteher und spürt die sanfte Stille des Nebels. Die ersten Sonnenstrahlen zu genießen, während ich nach Insekten zum Fotografieren Ausschau halte, ist ein Erlebnis, an dem ich mich nie sattsehen kann.

  • Das kann sich täglich ändern, und genau das begeistert mich an der Makrofotografie. In letzter Zeit ging es vor allem um die Struktur von Eiskristallen und die Herausforderung, ihre Zartheit einzufangen, bevor sie schmelzen. Das ist ganz anders als die ständig in Bewegung befindlichen Insekten, die ich normalerweise fotografiere. Schneeflocken wirken wie die Verkörperung der Vergänglichkeit: In einem Moment existieren sie in unglaublich schönen Strukturen, fangen das Licht auf unerwartete Weise ein, und im nächsten sind sie verschwunden, um diese genaue Form nie wieder anzunehmen.

  • Für mich ist es der All-in-One-Workflow. Als Makrofotografin bearbeite ich fast alle meine Bilder. Bevor ich Affinity nutzte, musste ich zwischen mehreren Programmen hin- und herwechseln, um ein Endergebnis zu erzielen. Jetzt habe ich alles an einem Ort. Ich öffne Affinity, ordne meine Bilder an und bearbeite sie in einem einzigen Arbeitsgang. Diese Einfachheit schafft mir mehr Zeit, sodass ich mehr Raum für Kreativität habe und mehr Zeit draußen vor Ort verbringen kann.

  • Bei der Verwendung von Fokuskombination kann es manchmal zu einem Halo-Effekt kommen. Das Motiv ist scharf im Fokus, aber schon die kleinste Bewegung während der Aufnahme kann zu Unschärfe direkt außerhalb der Konturen führen. Ich behebe das so:

    1. Ich wähle das Motiv aus (Pixelauswahl -> Aus Ebenenmotiv)
    2. Bei Bedarf verfeinere ich die Auswahl
    3. Dann kehre ich die Pixelauswahl um
    4. Anschließend verwende ich das Stempel-Werkzeug, um das Haloing schnell zu bereinigen

    Das ist eine einfache Hilfe, die beim Endergebnis einen großen Unterschied macht.

Makroaufnahme einer grünen Stinkwanze, die auf einem Blatt sitzt; dabei kommen die komplexe Körperstruktur und die Fühler besonders gut zur Geltung.