Porträt des Fotografen Paul Harrison, der an einem verschneiten Küstenabschnitt in der Antarktis steht und eine Kamera in der Hand hält. Hinter ihm sind schneebedeckte Berge und treibende Eisberge zu sehen.

Paul V. Harrison

Fotografin

Australien

Paul V. Harrison stammt gebürtig aus dem Vereinigten Königreich und lebt heute als Natur- und Astrofotograf in Perth in Westaustralien. Seine Anfänge mit einfachen Schnappschüssen bereister Orte entwickelten sich Schritt für Schritt zu meisterhaft gestalteten Bildern, mit denen er die Pracht der Erde und des Weltalls einfängt. In seiner Makro- und Astrofotografie verbindet Paul exakte Feldforschung mit kreativer Bildbearbeitung, um sonst unsichtbare Details zu zeigen. Seine Motive reichen von winzigen, farbenfrohen Springspinnen bis zu gigantischen Wasserstoff-Alpha-Nebeln inmitten der Milchstraße.

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„Ich nutze Affinity seit fast 10 Jahren und es fühlt sich wirklich wie eine große Gemeinschaft an. Die Bereitschaft des Teams hinter der Software und auch der anderen Nutzer, Ratschläge, Ideen und Techniken zu teilen, hat meine Arbeitsweise stark geprägt. Es spornt mich an, schon vor dem Drücken des Auslösers über das fertige Bild nachzudenken, was mir hilft, direkt vor Ort die richtigen Daten einzufangen. Affinity gibt mir dann genau die Werkzeuge an die Hand, um diese Vision zum Leben zu erwecken.“

Fragen & Antworten

  • Ehrlich gesagt sehe ich das nicht so. Ich fotografiere für mich selbst. Wenn anderen meine Arbeit gefällt, ist das ein Bonus. Ich war schon immer gerne draußen in der Natur. Durch meine Fotografie möchte ich diese Momente teilen, um den Menschen zu helfen, das zu schätzen und letztendlich zu schützen, was uns noch bleibt: sei es der wunderschöne Ort mit seinem dunklen Nachthimmel oder winzige, bunte Springspinnen.

  • Der Umbau einer meiner Sony-Kameras für die Aufnahme von Wasserstoff-Alpha-Daten hat meinen Blick auf den Nachthimmel komplett verändert. Die modifizierte Kamera macht riesige Wasserstoffnebel sichtbar, die sowohl für das menschliche Auge als auch für Standardkameras unsichtbar sind. Zu lernen, wie man diese Daten in deine Weitwinkel-Astrofotografie einbindet, hat sich für mich in den letzten zwei Jahren zu einer echten Leidenschaft entwickelt.

    Es war eine steile, aber unglaublich lohnende Lernkurve. Ich habe mich stark von meinen westaustralischen Fotografenkollegen Trevor Dobson und Leonel Padron inspirieren lassen, während Astrofotografie-Werkzeuge von Affinity(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) mir dabei geholfen haben, meinen eigenen Workflow perfekt zu verfeinern.

  • Der verstorbene, großartige Dale Sharpe hat mir beigebracht, dass die Milchstraße das „Tüpfelchen auf dem i“ in der Landschaftsastrofotografie sein sollte. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf suche ich immer nach einem interessanten Vordergrund, der den Nachthimmel perfekt ergänzt, anstatt ihn zu erdrücken.

  • Der Astrofotografie-Filter Hintergrund entfernen(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) kommt in fast jedem meiner Workflows zum Einsatz. Er ist einfach unbezahlbar, um die Farben und die Helligkeit des Nachthimmels perfekt auszubalancieren. Meistens lasse ich eine selektive Farbkorrektur folgen, um das finale Bild optimal abzurunden.

    Für meine Makrofotografie(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) wiederum könnte ich nicht auf den Inpainting-Pinsel(wird in einer neuen Registerkarte oder einem neuen Fenster geöffnet) verzichten. Er ist der schnellste Weg, um Sensorstaubflecken zu entfernen und das fertige Bild zu bereinigen.

  • Die zerstörungsfreie Tonwertdehnung von Affinity ist eine Funktion, die ich ständig empfehle. Sie macht es dir viel leichter, die feinen Nebelstrukturen und Staubbahnen sichtbar zu machen, die im Nachthimmel verborgen liegen, während du die volle Flexibilität behältst, das Bild später weiter zu verfeinern.

Ein verlassener VW-Käfer, der nachts in einer abgelegenen australischen Landschaft unter der Milchstraße grün leuchtet.